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Viele Schwerkranke erhalten künstliche Ernährung



Störungen bei der Nahrungsaufnahme oder bei der Nahrungsverdauung können eine Mangelernährung zur Folge haben. Eine Mangelernährung kann dabei sowohl eine Gewichtsabnahme bedeuten (quantitative Mangelernährung) als auch das Fehlen von wichtigen Nährstoffen (qualitative Mangelernährung). Um eine Mangelernährung (Malnutrition) mit ihren negativen Folgen zu vermeiden beziehungsweise zu beheben, kann eine künstliche Ernährung notwendig werden.

Gründe für eine künstliche Ernährung können sein:

  • Tumorerkrankungen
  • Entzündungen des Darms (M. Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Leber- oder Nierenversagen
  • AIDS
  • Schlaganfall
  • Senile Demenz
  • M. Parkinson
  • Bewusstlosigkeit
  • nach Operationen
  • Bauchspeicheldrüsenentzündungen
Über die Notwendigkeit, die Art und Dauer einer künstlichen Ernährung entscheidet Ihr behandelnder Arzt gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen. Fragen Sie ihn auch, ob Ihre Krankenkasse die Kosten für eine geplante Ernährungstherapie übernimmt.
Autoren und Quellen
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