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Spezielle Ernährung



"Was kann ich denn jetzt noch essen?" – Dieser Satz fällt häufig, wenn eine bestimmte Krankheit eine spezielle Ernährung notwendig macht. Doch eine bestimmte Diagnose - sei es Diabetes oder Herzkrankheiten - bedeutet nicht, ganz auf gutes Essen verzichten zu müssen. Denn wer die jeweiligen Essensregeln genau kennt, kann sich immer noch abwechslungsreich ernähren.

Diabetiker sollten Ihre Energie vor allem aus Kohlenhydraten mit reichlich Ballaststoffen und einem niedrigen glykämischen Index beziehen. Fette und Zucker sollten dagegen nur in Maßen genossen werden. Wichtig ist es für Diabetiker vor allem Übergewicht zu vermeiden.

Das ist auch bei Herzkrankheiten von Bedeutung. Denn bei Übergewicht muss der Herzmuskel mehr arbeiten. Menschen mit Herzkrankheiten sollten außerdem versuchen, mit einer gesunden Ernährung ihre Blutfettwerte und den Blutdruck positiv zu beeinflussen. Zudem ist ein ausgeglichener Wasserhaushalt von großer Bedeutung.

Auch bei weiteren Erkrankungen ist die richtige Ernährung entscheidend:

Nicht nur bei Diabetes oder Herzkrankheiten spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Viele Erkrankungen lassen sich durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung beeinflussen oder durch eine spezielle Diät lindern:


Akne: Die Hauterkrankung kann durch die richtige Ernährung positiv beeinflusst werden.
Bluthochdruck: Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Therapie von zu hohem Blutdruck.
Colitis ulcerosa: Mit einigen Ernährungstipps können Sie die Beschwerden lindern.
Fettstoffwechselstörungen: Eine fettarme Ernährung ist bei Fettstoffwechselstörungen sehr wichtig.
Gastritis: Wer bei einer Magenschleimhautentzündung einige Ernährungstipps befolgt, kann die Beschwerde lindern.
Gicht: Eine purinarme Ernährung ist unerlässlich bei der Therapie von Gicht.
Glutenunverträglichkeit: Wer unter Zöliakie oder Sprue leidet, muss unbedingt eine glutenfreie Diät einhalten.
Laktoseintoleranz: Wer Milchzucker nicht verträgt, sollte möglichst auf laktosehaltige Lebensmittel verzichten.
Morbus Crohn: Eine leichte Vollkost wirkt sich günstig auf die chronische Darmentzündung aus.
Osteoporose: Eine Ernährung mit viel Kalzium und Vitaminen beugt dem Knochenschwund vor.
Rheumatoide Arthritis: Omega-3-Fettsäuren beeinflussen die Erkrankung positiv.
Sodbrennen: Um Sodbrennen und seine Folgen zu vermeiden, ist eine Ernährungsumstellung erforderlich.
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