Akne
Akne gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen und wird nicht nur während der Pubertät, sondern auch im Erwachsenenalter beobachtet. Akne ist durch eine verstärkte Verhornung der Haut, gesteigerte Talgproduktion und bakterielle Besiedlung gekennzeichnet. Hormone beeinflussen den Verlauf der Akne, dagegen konnte kein gesicherter Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmittel wie z.B. Schokolade oder Nüssen festgestellt werden. Individuelle Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln sollten allerdings berücksichtigt werden.
Folgende Mikronährstoffe haben einen Einfluss auf den Verlauf der Akne:
Zink ist für den Vitamin-A-Stoffwechsel notwendig, außerdem beeinflusst Zink den Testosteronstoffwechsel und damit die Talgproduktion und das Wachstum der akneauslösenden Bakterien. Zink ist insbesondere bei leichten entzündlichen Akneverläufen wirksam.
Vitamin A findet vor allem in Form von Retinoiden (Vitamin A-Abkömmlinge) bei schwereren Akneformen therapeutischen Einsatz. Da diese Behandlung schwerwiegende Nebenwirkungen (v.a. auf das ungeborene Kind) mit sich ziehen kann, darf sie nur durch einen Arzt durchgeführt werden.
Möglicherweise haben auch
Pantothensäure und
Antioxidantien wie Selen und Vitamin E einen positiven Einfluss auf die Hautveränderungen bei Akne. Negativ können sich dagegen hohe Dosen an B-Vitaminen und eine hohe Zufuhr an gesättigten Fettsäuren zu Ungunsten der
ungesättigten Fettsäuren auswirken.
Bitte beachten Sie: die Behandlung einer Akne sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
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Autoren und Quellen
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Autor/in: Dr. med. Petra Kittner-Schäfer
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Quellen: U. Gröber, Orthomolekulare Medizin, WVG Stuttgart 2002
- H.K. Biesalski, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag 2002
- K. Glagau, Mikronährstoffe und Ernährung, Forum Medizin 2001
- W. Busse/H. Scholz, Das ABC der Vitalstoffe, Haug Verlag 2001
- DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2000
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Erstellungsdatum: 30.06.2003
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