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Vom Pflastertest bis zur Ausschlussdiät



Allergietest auf dem Arm
Vermutet der Arzt eine Kontaktallergie, wird er einen Pflaster- oder Epikutantest durchführen. Dafür klebt er allergengetränkte Pflaster auf den Rücken des Patienten. Nach 48 und 72 Stunden beurteilt er die Hautreaktion. Bei einer Allergie wird die Haut unter dem Pflaster rot, schwillt an und manchmal bilden sich Blasen. Während der "Pflasterphase" dürfen Sie weder duschen noch baden und sollten außerdem keinen Sport treiben, bei dem Sie so richtig ins Schwitzen kommen.

Ausschluss- und Provokationsdiät bei Nahrungsmittelallergie

Haben Sie den Verdacht, dass Sie auf Nahrungsmittel allergisch sind, so hilft eine Ausschluss- und Provokationsdiät weiter. Dazu wird Sie der Arzt zunächst auf eine Allergie gegen Kartoffeln und Reis testen, weil eine allergenarme Wasser-Kartoffel-Reis-Diät für sieben Tage die Testgrundlage ist. Sind die Beschwerden danach verschwunden, so leiden Sie höchstwahrscheinlich unter einer Nahrungsmittelallergie. Nun können Sie schrittweise einzelne Nahrungsmittel wieder essen, bis Beschwerden auftreten. So wird das allergieauslösende Nahrungsmittel sicher identifiziert.

Nasaler Provokationstest

Sind Sie nach den sieben Diät-Tagen nicht beschwerdefrei, so ist eine Nahrungsmittelallergie unwahrscheinlich, weil Kartoffeln und Reis fast nie eine Allergie hervorrufen. Außer der Diät kann der Arzt auch die nasale Provokation nutzen. Dabei gibt er die potenziellen Allergene über die Nasenschleimhaut und beobachtet die Reaktion.





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