Diagnose der akuten Gastritis
Aus der Vorgeschichte (z. B. starker Alkoholkonsum) und den akuten Symptomen kann oft schon auf eine akute Gastritis geschlossen werden. Bei unklaren Beschwerden in der Magengegend sollte insbesondere bei Patienten mit einer schweren Grunderkrankung eine Magenspiegelung
(Gastroskopie) vorgenommen werden.
Info
Gastroskopie
Bei der Gastroskopie wird beim nüchternen Patienten, der auf der linken Seite liegt, ein dünnes, flexibles Gerät, das Gastroskop in die Speiseröhre und den Magen eingeführt. Zur besseren Betrachtung der Schleimhaut wird dafür etwas Luft eingeblasen. Die Untersuchung ist etwas unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Sie dauert meist nur wenige Minuten. Eventuell kann sie in Kurznarkose durchgeführt werden. Die Speiseröhre und der Magen werden zunächst betrachtet. Aus der hochroten Magenschleimhaut entnimmt der Arzt dann kleine Gewebeproben zur feingeweblichen (histologischen) Untersuchung. Mit der Gastroskopie lässt sich auch das Vorliegen eines Magengeschwürs, das sehr ähnliche Beschwerden macht, ausschließen. Bei Verdacht auf eine Magenblutung muss eine Gastroskopie auch notfallmäßig durchgeführt werden.
Autoren und Quellen
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Autor/in: Dr. med. Gerlinde Souza-Offtermatt, Ärztin und Medizinjournalistin
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Quellen: G. Schettler, H. Greten: Innere Medizin, Thieme Verlag 1998
- Gross, P. Schölmerich, W. Gerok: Die Innere Medizin, Schattauer Verlag 1996
- AWMF- Leitlinien: Gastritis und Ulkus
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Erstellungsdatum: 23.08.2002
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Aktualisiert am: 29.04.2004
Weiterführende Themen