Weitere Verdauungsstörungen
Sehr oft treten bei Parkinson-Kranken
Völlegefühl,
Sodbrennen und vorzeitiges Sättigungsgefühl auf, was durch eine verlangsamte Magenentleerung zu Stande kommt. Es lassen sich bei den Betroffenen Störungen im gesamten Ernährungstrakt von der Mundhöhle bis zum Darmausgang nachweisen, aber am unangenehmsten empfinden die Betroffenen die
Verstopfung. Die Ursachen dafür sind vielseitig: zusätzlich zu der nervlichen Regulationsstörung der eigentlichen Darmpassage können auch die beim Morbus Parkinson eingesetzten
Anticholinergika diese Wirkung verstärken. Zudem trinken Parkinson-Kranke oft zu wenig und nehmen nicht ausreichend Ballaststoffe zu sich. Sie bewegen sich durch ihre körperlichen Einschränkungen kaum und spannen oft auch Bauch- und Beckenmuskulatur kaum an, all dies kann Ursache für die Verstopfung sein.
Autoren und Quellen
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Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
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Quellen: R. Thümler, Morbus Parkinson - Ein Leitfaden für Klinik und Praxis, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 2002
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Erstellungsdatum: 17.10.2003
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