Home / Herz-Kreislauf / Bluthochdruck (Hypertonie) / Folgeschäden

Folgeschäden von Bluthochdruck: Schlaganfall und Herzinfarkt



Wer Bluthochdruck hat, sollte im eigenen Interesse ganz besonders auf eine effektive Blutdrucksenkung achten. Nur dadurch können Folgeschäden verhindert oder hinausgezögert werden. Wenn ein Bluthochdruck lange Zeit unbehandelt bleibt oder die Blutdruckwerte nicht dauerhaft unter den Zielwert von 140/90 mmHg gesenkt werden, erhöht sich die Gefahr von Komplikationen. Sie betreffen vor allem das Herz- und Gefäßsystem, die Gehirndurchblutung und die Nieren.

Folgeschäden am Herz, Blutgefäßen und Gehirn

Durch die ständige Mehrarbeit des Herzens gegen den höheren Gefäßwiderstand dehnt sich die linke Herzkammer aus, was zu einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) führen kann. Der Bluthochdruck bewirkt außerdem eine raschere Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Verkalken die Herzkranzgefäße, können Angina pectoris und Herzinfarkt die Folge sein. Die Arteriosklerose ist außerdem die häufigste Ursache für den Schlaganfall und kann zu Durchblutungsstörungen in den Beinen führen (Periphere arterielle Verschlusskrankheit).

Folgeschäden an der Niere

Bluthochdruck ist auch die häufigste Ursache für eine fortschreitende Nierenschwäche (Niereninsuffizienz). Durch Schäden an kleinen Nierengefäßen verschlechtert sich die Nierendurchblutung und die empfindlichen Nierenzellen sterben allmählich ab. Die Niere kann ihre Filterfunktion nur noch eingeschränkt wahrnehmen bis hin zum völligen Nierenversagen.





Autoren und Quellen
Weiterführende Themen