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Dosierung von homöopathischen Mitteln



In unserem Bereich "Homöopathie kennen lernen" werden Erkrankungen aufgeführt, bei denen Sie sich selbst helfen können, die also zur Selbstmedikation geeignet sind. Sie müssen aber auch selbst erkennen, wo die Grenzen dieser Selbstmedikation liegen und sich rechtzeitig für einen Arztbesuch entscheiden!

In der Selbstmedikation kommen zumeist D-Potenzen (D 4 bis D 12) oder C-Potenzen (C 4 bis C 12) zum Einsatz. Beispiel: Aconitum D 6 bei Erkältung mit hohem Fieber.

Bei chronischen Erkrankungen und bei Homöopathika, die den "ganzen Menschen" behandeln (Personotropie) werden nach intensiver Anamnese und individueller Vorgehensweise oft auch sogenannte Hochpotenzen eingesetzt (D 30 bis D 200, C 30 bis C 200, zum Beispiel ein Mal wöchentlich fünf Tropfen). Hier erfolgt die Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker.

Dosierung (soweit nicht anders verordnet):

Erwachsene und Schulkinder:
fünf Kügelchen (Globuli), fünf Tropfen oder eine Tablette zumeist als D 6-Potenz
  • bei sehr akuten Erkrankungen: stündlich oder in noch kürzeren Abständen
  • bei weniger akutem oder abklingendem Krankheitsbild (häufigste Dosierung): drei Mal täglich oder häufiger
  • bei chronischer Erkrankung: zwei Mal täglich oder seltener (unter ärztlicher Behandlung).
Wenn sich das Krankheitsbild bessert, kann die Dosis zunächst reduziert, dann das Medikament ganz abgesetzt werden.

Kleinkinder:
Kleine Kinder erhalten drei Kügelchen oder zwei Tropfen in Wasser verdünnt.
Autoren und Quellen
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