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FSME-Risikogebiete: Süddeutschland und Baltikum



Vorsicht Zecken! So schützen Sie sich. © Thinkstock
Gebiete, in denen Zecken das FSME-Virus in sich tragen und FSME-Erkrankungen in der Bevölkerung gehäuft auftreten, heißen Endemiegebiete.

Als FSME-Risikogebiete in Deutschland gelten:
  • Bayern: besonders der Osten (Region Passau), Bayerischer Wald, Niederbayern, entlang der Donau ab Regensburg, neuerdings auch im Norden in der Gegend um Coburg und Hof sowie in Westfranken
  • Baden-Württemberg: besonders der Süden, gesamter Schwarzwald, Neckar-Odenwald, rund um Stuttgart und Heilbronn und entlang des Oberrheins
  • Hessen: vor allem Südhessen, Odenwald und Kreis Marburg-Biedenkopf
  • Rheinland-Pfalz: Landkreis Birkenfeld
  • Thüringen: im Süden in den Saale-Landkreisen sowie rund um Hildburghausen.

Aus allen anderen Bundesländern wurden bisher keine oder nur vereinzelt FSME-Vorkommen gemeldet.

Karte:
FSME-Risikogebiete in Deutschland, pdf

FSME: Der Osten Europas ist stark betroffen

FSME ist in Europa weit verbreitet. Experten schätzen, dass sich jährlich etwa 10.000 bis 12.000 Menschen mit dem Virus infizieren und in der Folge an einer Hirnhautentzündung erkranken. Besonders betroffen sind Russland, die Tschechische Republik, Litauen, Estland und Lettland. Zu den Risikogebieten zählen auch Kroatien, Schweden, Finnland und die Slowakische Republik. Eine geringe Bedeutung hat FSME in Italien, Griechenland, Norwegen und Dänemark.

Als FSME-freie Länder gelten:

  • Benelux-Staaten
  • Großbritannien
  • Spanien
  • Portugal


Info
Zecken, die Borreliose übertragen, können überall in Deutschland auftreten.

Autoren und Quellen
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