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Therapie bei Gastritis (Magenschleimhautentzündung)



Die Therapie der verschiedenen Gastritisformen richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Die akute Gastritis heilt oft von selbst aus, sodass keine Behandlung notwendig ist. Andernfalls helfen Medikamente, die die Magensäureproduktion hemmen. Bei starken Blutungen müssen diese vom Arzt bei einer Magenspiegelung oder durch einen chirurgischen Eingriff gestillt werden.

Die Autoimmunkrankheit Typ-A-Gastritis kann nicht geheilt werden. Stattdessen werden Maßnahmen zur Prävention einer perniziösen Anämie und zur Früherkennung von Magenkrebs durchgeführt. Die Therapie der chronischen Gastritis vom Typ B konzentriert sich auf das Abtöten (Eradikation) des Keims Helicobacter pylori. Dies erfolgt meist durch die kombinierte Gabe eines Protonenpumpenhemmers mit zwei Antibiotika. Typ-C-Gastritis wird durch Verzicht auf die, die Krankheit verursachenden, schädlichen Substanzen behandelt. Ist dies nicht möglich, weil beispielsweise die Einnahme der entsprechenden Medikamente notwendig ist, können in vielen Fällen zusätzliche Medikamente gegeben werden.

In jedem Fall helfen bei Gastritis zusätzlich diätische Maßnahmen, also der Verzicht auf Nikotin, Alkohol, Kaffee und fettreiche Nahrungsmittel.
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