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Hausstaubmilbenallergie (Hausstauballergie)



Bei einer Allergie gegen Hausstaubmilben reagiert der Betroffene nicht auf die Staubteilchen oder die Milben, die darin nisten, sondern auf den stark reizenden Milbenkot. Die Milben selbst sind mit bloßem Auge nicht zu sehen. Wem zu Hause immer die Augen tränen und die Nase läuft, der sollte sich unbedingt auf eine Milbenallergie testen lassen. Denn die typischen Symptome einer Allergie gegen Hausstaubmilben sind allergischer Schnupfen (Heuschnupfen) und allergische Bindehautentzündung. Wird die Allergie nicht behandelt, droht ein sogenannter Etagenwechsel zum allergischen Asthma.

Sind Sie gegen den Milbenkot allergisch, sollten Sie – zusätzlich zur ärztlichen Behandlung – Ihre Wohnung gründlich unter die Lupe nehmen und möglichst viele Staubecken "ausmisten".

Tipps gegen Hausstaubmilben:

  • Entfernen Sie am besten alle Teppichböden, weil sich dort der Milbenkot hartnäckig hält. Ideal sind abwischbare Böden wie Parkett, Laminat, Fliesen, Linoleum oder Steinfußböden.
  • Verzichten Sie auf schwere Übergardinen. Nehmen Sie stattdessen lieber leichte, waschbare Vorhänge.
  • Offene Regale verstauben schnell, besser sind geschlossene Schränke.
  • Bevorzugen Sie waschbare Kissen und abwischbare Sitzmöbel.
  • Auch in Bettbezügen halten sich die Milben gerne auf. Kaufen Sie waschbare Betten und milbenundurchlässige Bettbezüge und waschen Sie die Bettbezüge häufig bei mindestens 60°C. Verwenden Sie außerdem spezielle Überzüge für die Matratze oder eine Spezialmatratze.
  • Staubwischen sollten Sie nur feucht, um keine Allergene aufzuwirbeln. Sorgen Sie auch sonst für ein milbenfreies Schlafzimmer mit abwischbarem Boden und leichten Gardinen oder einer Jalousie.
  • Kuscheltiere sind Stammplätze für Hausstaubmilben. Sie müssen deshalb regelmäßig gewaschen werden. Bei nicht waschbaren Plüschtieren hilft es, sie einmal monatlich für 24 Stunden in die Kühltruhe zu legen.


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