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Therapie der peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit: Medikamente und Operationen



Die periphere Arterielle Verschlusskrankheit bedeutet nicht nur Schmerzen beim Gehen, sie kann auch zu Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Um das zu vermeiden, werden ab Stadium II der Erkrankung meist Medikamente eingesetzt. Beispielsweise senken Thrombozytenfunktions-Hemmer wie die Acetylsalicylsäure das Risiko für Herz-Kreislauf-Komplikationen. Zudem kann es sinnvoll sein, die Ursachen der Schaufensterkrankheit medikamentös zu behandeln. Lipidsenkende Mittel regulieren die Blutfettwerte, Bluthochdruck wird mit Diuretika, Beta-Blockern und ACE-Hemmern normalisiert.

Operationen bei pAVK

Medikamente können die Beschwerden jedoch nicht sofort lindern. Das ist nur mit einer Operation möglich. Zwei Arten von Eingriffen werden hier eingesetzt:
  • Einsetzen eines Stents
    Bei der Operation wird das Gefäß mithilfe eines Katheters erweitert. Anschließend wird eine Drahthülse, ein sogenannter Stent eingesetzt, um zu verhindern, dass sich die Arterie wieder verschließt.
  • Bypass-Operation:
    Das verschlossene Stück der Arterie wird durch ein Venenstück ersetzt, das vorher an anderer Stelle entnommen wurde.
Ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit schon weit fortgeschritten (Stadium III oder IV), ist häufig eine Amputation nötig. Das mindert nicht nur die Lebensqualität erheblich, sondern geht auch mit einem erhöhten Sterberisiko einher. Die Anpassung einer Prothese ist oft langwierig.

Angepasster Lebensstil und Gehtraining

Umso wichtiger ist es, seinen Lebensstil rechtzeitig anzupassen. Denn alle Therapiemöglichkeiten bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit, wie Medikamente oder Operationen, können nur dann zu einer langfristigen Verbesserung führen, wenn der Betroffene sein Leben richtig gestaltet. Der wichtigste Schritt dabei ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist jedoch auch sinnvoll, sich gesund zu ernähren, Übergewicht abzubauen und Sport zu treiben.

Zudem gehört ein Gehtraining zur Therapie der Schaufensterkrankheit. Unter Anleitung eines Physiotherapeuten machen Betroffene bestimmte Übungen. Die Bewegung verbessert die Durchblutung und lindert so die Beschwerden.
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