Schlafstörungen
Schlafstörungen finden sich bei über 75% der Parkinson-Kranken, sie treten recht häufig in Kombination mit depressiven Verstimmungen auf. Die Betroffenen leiden meistens an Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Es ist allerdings zu bedenken, dass Schlafstörungen generell häufiger bei älteren Menschen auftreten. Die Schlafstörungen bei Parkinson-Kranken können außerdem auch durch die Immobilität, nächtliche Krampfzustände oder medikamentös bedingt sein. Auch andere Symptome können als Störfaktoren wirken, so z.B. die Unbeweglichkeit, mögliche
unwillkürliche Bewegungen, Schwitzen oder vermehrter Harndrang. Unter dem vermehrten Harndrang leiden ca. 80% aller Betroffenen mit Schlafstörungen.
Autoren und Quellen
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Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
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Quellen: R. Thümler, Morbus Parkinson - Ein Leitfaden für Klinik und Praxis, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 2002
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Erstellungsdatum: 17.10.2003
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