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Spezielle Diäten – Diabetes mellitus: Zucker und Süßungsmittel
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[...]Bis zu 50g täglich an Haushaltszucker oder Honig sind bei Diabetes
erlaubt. Naschen ist also nicht verboten: Bei Diabetes darf Zucker bis
zu 10% der Tagesenergie liefern.Süße Lebensenergie:
KohlenhydrateKohlenhydrate sind nichts anderes als Zuckerbausteine in
unterschiedlicher Zusammensetzung. Ein Überblick mit Beispielen:
Einfachzucker gehen direkt ins Blut und können daher bei Unterzucker
lebensrettend sein: Traubenzucker (Glukose): Baustein für Zwei- und
Mehrfachzucker Fruchtzucker[...]  
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Diabetes mellitus – Intensivierte Insulintherapie mit Insulinpumpe (CSII oder CIPII)
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[...] Bauchhöhle (kontinuierliche
intraperitoneale Insulin-Infusion) ständig Insulin über eine Pumpe
verabreicht. Dabei verwenden Insulinpumpen ausschließlich
Normalinsulin oder kurzwirksame Insulinanaloga. Durch die Insulinpumpe
gelingt es besser, bei Patienten mit Diabetes den Insulinhaushalt
eines Gesunden nachzuahmen, als mit anderen Arten der Therapie. Eine
besondere Stärke dieser Therapie ist die genaue Programmierbarkeit
der basalen Insulinrate (Insulin-Grundversorgung), die man durch das
Spritzen[...]  
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Diabetes mellitus – Richtig handeln bei einer Unterzuckerung (Hypoglykämie)
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[...]Tritt bei Diabetes mellitus eine Unterzuckerung auf, muss man schnell
handeln. Leichte Unterzuckerungen kann der Diabetiker selbst
behandeln, bei einer schweren Unterzuckerung ist er auf fremde Hilfe
angewiesen. Wenn Sie als Diabetiker Symptome einer Hypoglykämie wie
Zittern, Schweißausbrüche, Herzklopfen oder Heißhunger verspüren,
sollten Sie umgehend Kohlenhydrate zu sich nehmen, zum Beispiel 20 g
Traubenzucker oder die doppelte Menge an Rohrzucker (zum Beispiel 8
Stück Würfelzucker)[...]  
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Diabetes mellitus – Insulin: U40 und U100
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[...] Einheiten) Insulin.
U-100-Insulin hat eine stärkere Konzentration: Es enthält in einem
Milliliter 100 I.E. Insulin. Der Unterschied zwischen den beiden
Insulin-Konzentrationen liegt also bei einem Faktor von 2,5. Daher ist
es enorm wichtig, dass Patienten mit Diabetes die von ihnen verwendete
Konzentration kennen, denn bei Fehlern kommt es zu einer starken
Über- oder Unterdosierung von Insulin. Passend zu den verschiedenen
Insulin-Konzentrationen gibt es auch Insulinspritzen mit
unterschied[...]  
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Diabetes mellitus – Therapie mit Insulin: Arten Nebenwirkungen und Komplikationen
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[...]Insulin ist im Allgemeinen gut verträglich. Dennoch können
unerwünschte Wirkungen und Nebenwirkungen bei der Therapie mit
Insulin auftreten. Diabetes mellitus wird heutzutage nur noch mit
Humaninsulinen oder mit Insulin-Analoga behandelt. Die früher
benutzten Tierinsuline, beispielsweise von Rindern oder Schweinen,
werden nicht mehr für Neueinstellungen eingesetzt. Humaninsulin wird
zwar gentechnologisch hergestellt, enthält aber genau die gleiche
Aminosäurensequenz wie das menschliche[...]  
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Spezielle Diäten – Diabetes mellitus: Kohlenhydrate und Ballaststoffe
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[...]In der Regel essen wir zu wenig Kohlenhydrate, dafür aber zu viel
Eiweiß und Fett. Gerade für Menschen mit Diabetes sollten
Kohlenhydrate mit 45-60 Prozent der Tagesenergie die wichtigste
Energiequelle sein. Lebensmittel liefern gute Kohlenhydrate, wenn sie
reichlich Ballaststoffe enthalten. Etwa 40g Ballaststoffe pro Tag
genügen. Ein niedriger glykämischer Index ist ein weiteres Merkmal
guter Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind die einzigen Nährstoffe, die
den Blutzucker direkt[...]  
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Spätfolgen von Diabetes mellitus Typ 1 – Netzhauterkrankung (Retinopathie) und Erblindung
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[...]Zu den Spätfolgen von Diabetes mellitus gehört die Erkrankung der
kleinen Blutgefäße (Mikroangiopathie). Besonders häufig sind
hiervon die Augen, genauer gesagt die Netzhaut, betroffen. Die
entstehenden Schäden nennt man diabetische Retinopathie (Retina =
Netzhaut, pathie = Krankheit). In Deutschland ist Diabetes mellitus
immer noch die häufigste Ursache für Erblindung. Typ-1-Diabetiker
sind wesentlich häufiger von einer Retinopathie betroffen: Nach 15
Jahren leiden über 90 Prozent an[...]  
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Diabetes mellitus – Spritzen und Pen richtig benutzen
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[...] unter der
Haut verteilen, damit es nicht wieder unmittelbar durch den
Einstichkanal austritt. Pro Injektionsstelle sollten nie mehr als 30
Einheiten Insulin verabreicht werden, da sonst die Aufnahme und
Wirkung nicht gewährleistet sind. Das Spritzen von Insulin sollte
gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Diabetesberater individuell auf Sie
abgestimmt werden. Dabei sollte die Wahl des Injektionsortes und der
Technik geklärt werden, ob Sie mit oder ohne Faltenbildung, gerade
oder schräg einstec[...]  
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Tabletten bei Diabetes Typ 2 – Glitazone / Insulinsensitizer (Rosiglitazon und Pioglitazon)
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[...] Ansprechbarkeit des Gewebes für Insulin, machen
es sozusagen „sensibler“ für Insulin. Pioglitazon ist, nachdem
andere Vertreter dieser Gruppe vom Markt genommen wurden, das einzige
in Deutschland zugelassene Glitazon. Sein Stellenwert bei der Therapie
des Diabetes Typ 2 hat abgenommen, da es bei gesetzlich Versicherten
nicht mehr verordnet werden darf. Glitazone mindern die
Insulinresistenz, die bei Diabetes Typ 2 meist im Vordergrund steht.
Das bedeutet, sie verbessern die Insulinwirkung[...]  
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Tabletten bei Diabetes Typ 2 – Alpha-Glukosidasehemmer (Acarbose und Miglitol)
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[...] treten nicht
auf. Nach einigen Wochen Therapie sinkt auch der Nüchternblutzucker.
Zudem wirken beide Medikamente positiv auf die Blutfette: Sie senken
das „schlechte“ LDL-Cholesterin und erhöhen das „gute“
HDL-Cholesterin. Acarbose oder Miglitol werden bei Diabetes mellitus
als Zusatztherapie zusammen mit einer Diät eingesetzt. Sie sind
besonders zur Therapie bei Typ-2-Diabetikern mit Übergewicht
geeignet. Alpha-Glukosidasehemmer können auch zusammen mit anderen
Medikamenten zur Ther[...]  
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