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280 Ergebnisse gefunden , Seite 10 von 28

Diabetes mellitus Typ 2 – Ursachen und Risikofaktoren
[...]Bei Diabetes mellitus Typ 2 tragen neben einer genetischen Veranlagung äußere Faktoren ganz entscheidend zum Ausbruch der Erkrankung bei. Hier sind als Risikofaktoren vor allem Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel zu nennen. Über 90 Prozent der Typ-2-Diabetiker sind deutlich übergewichtig. Weiterhin begünstigt ein höheres Lebensalter das Auftreten des Diabetes mellitus Typ 2. Allerdings wird in den letzten Jahren diese Diabetesform auch immer häufiger bei Kindern und[...]
 
Diabetes mellitus Typ 1 – Ursachen und Risikofaktoren
[...]Bei der Entstehung des Diabetes mellitus Typ 1 spielt das Immunsystem eine entscheidende Rolle. Bei mindestens 90 Prozent der frisch erkrankten Patienten lassen sich im Blut verschiedene Antikörper nachweisen, die fälschlicherweise gegen körpereigenes Gewebe und Substanzen gerichtet sind. Deshalb spricht man auch von einer Autoimmunkrankheit beziehungsweise der immunologisch vermittelten Form des Diabetes. Unter diesen Autoantikörpern finden sich Inselzell-Antikörper (ICA),[...]
 
Diabetes mellitus Typ 2 – Therapie mit Insulin
[...]Nach einem Stufenplan beginnt die Behandlung des Diabetes Typ 2 zunächst mit einer Basistherapie aus Ernährungsumstellung und Bewegung. In der nächsten Behandlungsstufe werden Tabletten eingesetzt. Erst, wenn durch diese Maßnahmen das Blutzucker- und HbA1c-Ziel nicht erreicht werden kann oder im Laufe der Erkrankung nicht mehr erreicht werden kann, beginnt die Therapie mit Insulin. Dabei gibt es viele verschiedene Schemen für die Insulintherapie beim Diabetes Typ 2. Die Insulintherapie bei[...]
 
Diabetes mellitus Typ 1 – Therapie mit Insulin
[...]Patienten mit Diabetes Typ 1 müssen immer und lebenslang mit Insulin behandelt werden. Die Insulintherapie ersetzt die verlorene oder beeinträchtigte Bildung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Bei Gesunden gibt die Bauchspeicheldrüse immer soviel Insulin ins Blut ab, wie der Körper gerade benötigt. Bei Menschen mit Diabetes Typ 1 muss diese Funktion durch die Insulintherapie geleistet werden, die soweit wie möglich an die natürlicherweise im Körper ablaufenden Vorgänge[...]
 
Diabetes Typ 2 – Stufenplan der Therapie mit Medikamenten
[...]An erster Stelle des Stufenplans bei der Therapie von Diabetes mellitus Typ 2 steht immer die Basistherapie mit Ernährungsumstellung und viel Bewegung. Erst wenn dadurch keine ausreichende Blutzucker-Einstellung möglich ist, sollte eine Therapie mit Medikamenten begonnen werden. Die Auswahl der optimalen Therapie richtet sich nach den Bedürfnissen des Patienten und den Wirkmechanismen der verschiedenen Medikamente. Nach dem Stufenplan ist Metformin das „Medikament der ersten Wahl“, wenn[...]
 
Diabetes mellitus Typ 1 – Metabolisches Syndrom
[...]Die für Diabetes mellitus Typ 2 charakteristische Insulinresistenz kann häufig bei übergewichtigen Personen mit Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten beobachtet werden. Die Kombination von Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glucose-Stoffwechsel wird als metabolisches Syndrom oder auch Wohlstandssyndrom bezeichnet. 20 bis 30 Prozent der Deutschen sind vom metabolischen Syndrom betroffen. Viele davon entwickeln bereits früh Schäden an den Blutgefäßen[...]
 
Tabletten bei Diabetes Typ 2 – Glinide (Repaglinid, Nateglinid)
[...]Glinide sind eine neuere Substanzgruppe in der Therapie des Diabetes mellitus; bekannte Vertreter sind Repaglinid und Nateglinid. Repaglinid und Nateglinid regen die Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse in die Blutbahn an. Denn bei Diabetes mellitus Typ 2 liegt – im Gegensatz zu Diabetes mellitus Typ 1 – kein absoluter Insulinmangel vor. In den meisten Fällen wird sogar vermehrt Insulin produziert; es kommt zu einem Missverhältnis zwischen geforderter Insulinproduktion und[...]
 
Tabletten bei Diabetes Typ 2 – Sulfonylharnstoffe (Glibenclamid)
[...]In Deutschland verfügbare Arzneistoffe aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe sind Glibenclamid, Gliclazid, Glimepirid und Gliquidon. Sulfonylharnstoffe regen die Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse in die Blutbahn an. Denn bei Diabetes mellitus Typ 2 liegt – im Gegensatz zu Diabetes mellitus Typ 1 – kein absoluter Insulinmangel vor. Besonders bei Glibenclamid und Glimepirid ist bekannt, dass sie außerdem die Glukoseproduktion in der Leber hemmen und die Empfindlichkeit der[...]
 
Diabetes mellitus – Motivation und persönliche Ziele in der Diabetestherapie
[...]Sich in der Diabetestherapie dauerhaft zu motivieren, ist harte Arbeit. Es wird immer wieder Phasen mit Motivationsproblemen für Sie geben. Wichtig ist deshalb, immer wieder Kraft zu schöpfen: Sie können sich beispielsweise selbst unterstützen, indem Sie bei der Dokumentation der Stoffwechselsituation nicht nur Entgleisungen dokumentieren, sondern auch positive Punkte wie eine gute Stoffwechseleinstellung in einer schweren Situation (etwa bei einer längeren Wanderung) vermerken. Achten Sie[...]
 
Tabletten bei Diabetes Typ 2 – Biguanide (Metformin)
[...]Das Wort „Biguanide“ bezeichnet eine Gruppe von Stoffen nach ihrer chemischen Struktur. Metformin ist momentan das einzige Biguanid, das in der Therapie von Diabetes mellitus Typ 2 Verwendung findet. Metformin verbessert den Kohlenhydratumsatz: Es bremst die Zuckerneubildung in der Leber und die Aufnahme von Kohlenhydraten aus dem Darm, fördert den Transport von Glukose in Muskelzellen und verbessert die Insulinwirkung. Dadurch wird der Blutzucker gesenkt. Daneben beeinflusst Metformin die[...]